„FRIDAYS for FUTURE“ EINE JUGENDBEWEGUNG WIRD INSTUMENTALISIERT!

Nun auch in Mühldorf, demnächst auch in ihrer Stadt.. „fridays for
future“.. Die von der Schwedin Greta Thunberg und ihren Eltern
initiierten Proteste gegen den Ausstoss von CO2, als angeblich
klimaschädlichem Gas, gab es letzten Freitag zum erstem Mal auch in
Mühldorf. Der Autor dieser Zeilen will bewußt nicht auf die Für und
Wider der Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels
eingehen. Es spielt bei den div. Widersprüchen, Fehlentwicklungen und
Irrationalen Entscheidungen und Vereinbarungen innerhalb der Politik
der CO2 Vermeidung, sowohl global wie auch regional auf Deutschland
begrenzt einfach keine Rolle.

Diese Veranstaltung in Mühldorf hat sich in erheblichem Maße von den
bekannten Demonstrationen junger Menschen andernorts
unterschieden. Während „fridays for future“ eigentliche eine
Jugendbewegung sein soll, die hauptsächlich von Schülern organisiert
wird, wurde die Mühldorfer Demo von politischen Parteien organisiert.
Vertreten waren die Grünen, die Linke, ÖDP und auch die SPD-Jusos.
Als Redner traten u.A. auch Judith Bogner( Grüne) und Claus Denbar
(Linke) auf dieser politischen Kundgebung auf. Organisator war Denis
Uzon (Jugendpolitischer Sprecher der Linken in Mühldorf).

Geredet wurde auch…Zitat:

„Wir haben uns bewusst für Mühldorf entschieden, denn das Klima
betrifft uns alle – egal ob Stadt oder Land“, Zacharias Spörl, Mitglied bei
den jungen Grünen. „Man müsse auf die aktuellen Probleme
aufmerksam machen, die jetzt gelöst werden müssten.“ Dafür bräuchte
man echte und wirksame Lösungen, so der Redner der jungen Grünen.
In ähnlicher Weise auch bekannte Floskeln der Altpolitiker von den
Grünen, der Linken und ÖDP…
Claus Denbar, Kreisvorstand (Die Linke Altötting-Mühldorf), „Auch wenn
viele Politiker sagen, es bringt nichts, wenn die Jugend auf die Straße
geht. Macht weiter! Es wird über Klima geredet“, so Denbar.
Auch Kreissprecherin Judith Bogner (Grünen) schwadronierte „Wir leben
in einer Demokratie, ihr könnt mitentscheiden wie unsere Zukunft
aussieht“, so Bogner vor den Jugendlichen.


Wer indes darauf gewartet hat, dass zumindest die teilnehmenden
Altpolitiker hier tiefer in das Thema Umwelt und Klimaschutz einsteigen
würden und einmal einige Antworten auf die drängenden Fragen im
Zusammenhang mit ihren eigenen Forderungen auf CO2 Vermeidung
geben oder zumindest andeuten würden, musste enttäuscht feststellen:
Es gab absolut nichts dazu!
Hinterfragt man mit kritischem Verstand die Forderungen der Teilnehmer
nach einer weiteren Reduzierung von CO2 Immissionen in Deutschland,
so wird schnell klar: Es ist ein einziges Absurdium… Kernkraft weg,
Kohle weg… Dafür Elektro-Autos zum Non plus Ultra erklärt….Niemand
erklärt wo der ganze Strom und auch die Rohstoffe in Zukunft
herkommen sollen..Vermutlich aus Französischen AKW`s und den durch
Kinderarbeit wirtschaftlich höchst profitablen Minen Afrikas….Oder wir
stellen die ganze Landschaft mit einigen zehntausend Windrädern voll..
Vögel und Insekten wird man dann allerdings keine mehr finden in
diesem Land… Schon eine Ironie, dass ausgerechnet viele der
Menschen, die sich um die Bienen sorgen, offenbar keine Skrupel
haben den Vogelbestand in Deutschland für eine irrsinnige Energie-
Wende zu opfern… Solar und Windkraft mit zig Milliarden subventioniert
und noch immer nicht konkurrenzfähig..Weder Wirtschaftlich noch
Technisch, weil nicht Grundlastfähig, also nur verfügbar wenn die
Voraussetzungen gut sind…Effektive Speichertechniken für schlechte
Tage sind in absehbarer Zeit nicht zu erwarten..
Vermutlich sollen nun mit einer vor allem von den Grünen und der SPD
voran getriebenen CO2 Bepreisung erneute und noch höhere
Subventionen für eine völlig verfehlte Energiepolitik gerechtfertigt
werden.. Dass dabei die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
nachhaltig gefährdet wird und der Strom für Privathaushalte regelrecht
zum Luxusgut wird, scheint die Politiker von Grünen, SPD usw. und
auch die Organisatoren dieser „fridays for future“ Bewegung nicht zu
interessieren… Aber vermutlich ist das genau das Ziel der derzeitig
erfolgreichsten Partei,der alle Kopflos hinterher hecheln… Die
Deindustrialisierung Deutschlands forderten die zumindest Grünen ja
eigentlich schon immer… Mit einer CO2 Steuer wird das Wirklichkeit!Die Veranstaltung in Mühldorf aber war eine politische Kundgebung,
kein Jugendprotest. Eine Art politischer Tarnveranstaltung unter dem
Deckmantel von Jugendprotest!
Hier werden idealistische Jugendliche die glauben für eine gute Sache
auf die Straße zu gehen, für Parteipolitik instrumentalisiert, so viel ist
sicher. Und es ist inakzeptabel!
Legitimer Protest von Bürgern, auch junger Menschen und
Parteipolitische Machtinteressen zu vermischen, ist eine Form von
Missbrauch und gerade in Bezug auf Minderjährige, moralisch höchst
fragwürdig.
Den Jugendlichen Teilnehmern die dort mitlaufen und demonstriert
haben möchte der Autor dieser Zeilen, der im übrigen ebenfalls zur
Generation ihrer Eltern gehört und selbst 4Kinder großgezogen hat,
folgendes zu bedenken geben:
Die oftmals auch von Greta Thunberg getätigten Aussagen, die
Generation eurer Eltern würde durch ihr Verhalten eure Zukunft aufs
Spiel setzen ist nachweislich falsch, zumindest hier in Deutschland und
Europa.
Einige Fakten dazu:
1; Keine bedeutende Industrienation hat in den letzten 40 Jahren seine
CO2 Immissionen pro Kopf stärker reduziert als Deutschland. Von 13,39 t/Jahr auf 8,88 t/Jahr (Stand 2016) mit weiter sinkender Tendenz.

2; Es war maßgeblich die Generation eurer Eltern die für diese
Reduzierung gesorgt hat. So wurden der Anteil der sogenannten
erneuerbaren Energien in dieser Zeit von nahezu 0% auf über 31% bei
der Stromerzeugung, und auf ca. 15,5% bei der Brutto-Gesamt-
Energieerzeugung gesteigert (Stand 2017), mit steigender Tendenz.
Erreicht wurde diese Kraftanstrengung durch die Entwicklung und den
Ausbau von Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, Gebäudedämmung und
Optimierung von Bauvorschriften. Durch eine drastische
Effizienzsteigerung im industriellen Verbrauch, z.B. bei der Beleuchtung,
der Drucklufterzeugung und gleichzeitigen Nutzung von Kraft-Wärme
sowie anderen Prozessoptimierungen. Fahrzeuge wurden mit
Katalysatoren und Filtern ausgerüstet, PKW und LKW wurden deutlich
sparsamer und der öffentliche Nahverkehr ausgebaut

3; Damit ist Deutschland von allen großen Industrienationen auf Platz
eins in der CO2 Vermeidung.

4; Das alles wurde trotz der Tatsache erreicht, dass mit der deutschen
Wiedervereinigung hier erheblicher Nachholbedarf bei der Bautätigkeit
und im Konsum stattgefunden hat.


5; Auch beim pro Kopf Verbrauch ist Deutschland nurmehr auf Platz 24
weit hinter Ländern wie den USA, Kanada, Russland,Australien,Saudi-
Arabien,Japan oder Kasachstan, um nur die größten zu nennen. (Stand
2016)
Auch hier mit fallender Tendenz.


Der Vorwurf einer Untätigkeit oder auch nur der Vorwurf es würde und
wird nicht genug getan ist geradezu absurd.
Der Umbau einer Volkswirtschaft braucht Zeit. Außerdem gibt es für
alles Grenzen. Diese werden durch Bedarf, technische Grenzen,
Ökologie und Ökonomie definiert. In allen Bereichen der
Energieeinsparung und CO2 Vermeidung sind wir bereits heute an der
Grenze des derzeit möglichen.
Auch dazu einige Fakten:

STROMPRODUKTION: 2014 wurde der Ausstieg aus der
Kernenergie beschlossen. Bis Ende 2022 wir das letzte deutsche
Kernkraftwerk Isar 2 vom Netz gehen. Derzeit produziert Isar 2
noch 12 % des Strombedarfes von Bayern und zwar rund um die
Uhr und ganzjährig. Zudem ist ein Grundlast-Großkraftwerk und
schwarz-startfähig, das heisst es kann nach einem totalen
Zusammenbruch des Stromnetzes zum wieder anfahren benutzt
werden. Derzeit ist es technisch noch völlig ungelöst wie zum einen
die Stromlücke von 12 % geschlossen, die Grundlastfähigkeit
gewährleistet und auch die Möglichkeit zum Schwarzstart nach
einem Stromausfall garantiert werden soll. Ähnliche Probleme gibt
es bei der Abschaltung jedes einzelnen Großkraftwerkes.Mit jedem
abgeschalteten KKW oder Kohlekraftwerk wird die Stromlücke
immer größer, auch deshalb weil der Ausbau der erneuerbaren
Energien, allen voran der Windkraft in unserem Land deutlich
Grenzen im Weg stehen. Es gibt schlicht nicht genug Standorte für
zig Tausende Windräder, Photovoltaik und Biogas. Von den
Nachteilen wie Monokulturen, dem massiven Einsatz von
Pestiziden und Dünger ganz zu schweigen.Wasserkraft ist bereits
erschöpfend Ausgebaut und auch Biomasse ist nur sehr begrenzt
verfügbar, auch das ist Fakt!

ELEKTROMOBILITÄT: Eine viel propagierte Verkehrswende hin
zur Elektromobilität wird die bereits jetzt vorhandene Stromlücke
nochmals deutlich vergrößern. Es konnte auch bisher niemand
schlüssig erklären, woher der Strom letztlich kommen soll, der dann
für den Betrieb von E-Autos wirklich benötigt wird. Aus
französischen oder tschechischen Kernkraftwerken, wie schon
derzeit oftmals in der kalten Jahreszeit, wenn Photovoltaik und
Wind nur wenig liefern, aber gleichzeitig der Bedarf für Beleuchtung
und Heizung steigt? Auf die Verfügbarkeit, den ökologischen und
sozialen Problemen, die bei der Förderung der benötigten Rohstoffe
entstehen, welche nahezu ausnahmslos aus Entwicklungsländern
eingeführt werden müssen, in denen Korruption und Kinderarbeit an
der Tagesordnung sind, soll an dieser Stelle nicht im Detail
eingegangen werden.

VERKEHR: Es wird außerdem Zeit einmal mit einer ständig
wiederholten Unwahrheit aufzuräumen, die da lautet: Im Verkehr,
vor allem der Individualverkehr, läge ein riesiges
Einsparungspotenzial für CO2. Fakt ist: Die meisten mit Straßen-
fahrzeugen zurückgelegten Kilometer werden nicht zum Spass
gefahren sondern, um diese Volkswirtschaft am Laufen zu
halten.Diese Fahrleistungen dienen dazu Steuern und
Sozialabgaben für diese Volkswirtschaft zu generieren. LKW
schlagen Fracht um, Pendler fahren zur Arbeit, Lieferanten und
Paketdienste bringen Bestellungen zu den Kunden, Handwerker
fahren zu Kunden.Mütter fahren Kinder und Jugendliche zur
Schule,Sportvereinen oder sonst wo hin..(fällt das eigentlich auch
unter Spassfahrt?) Nur ein relativ kleiner Teil ist das, was man
klassisch unter Individualverkehr einstufen muss, z.B. die
Urlaubsfahrt mit den eigenen Auto. Wer also Einsparungen im
Verkehr fordert und glaubt damit die CO2 Immissionen in
Deutschland signifikant senken zu können, der irrt! An den vielen
Millionen unsinnig verursachten völlig unnötigen Frachtkilometer,
denen durch EU-Subventionen erst eine wirtschaftlich Basis
gegeben wird, wurde auch unter der rot-grünen Regierung
Schröder-Fischer und auch den Nachfolge-Regierungen nichts
geändert. Auch im EU-Parlament dem Grüne und SPD seit
Jahrzehnten angehören war das nie ein Thema. Fakt ist also: Es
gibt maginale Einsparmöglichkeiten beim Verkehr, allerdings bei
weitem nicht in dem Umfang, wie gerne von den Grünen und Klima-
Lobbyisten behauptet wird.

BAUWIRTSCHAFT: Ein erheblicher Verursacher von CO2 ist die
Bauwirtschaft. Die beiden wichtigsten Baustoffe Stahl (ca. 61,5
Millionen Tonnen CO2) Stand 2016, und Beton (ca. 18,25 Millionen
Tonnen CO2) Stand 2015, verursachen prozessbedingt und
deshalb weitgehend unvermeidlich bei der Herstellung sehr viel
CO2. Durch Forschung und Entwicklung von neuen
Herstellungsmethoden sind dabei in den letzten Jahrzehnten eine
deutliche Reduzierung bereits erreicht worden. Für die Zukunft kann
deshalb zwar mit einer weiteren Verringerung gerechnet werden,
allerdings bei weitem nicht mehr in dem Umfang wie in der
Vergangenheit. Fakt ist: Eine Industrienation wie Deutschland, eine
wachsende Volkswirtschaft, die unseren Wohlstand sicherstellt,
benötigt naturgemäß eine umfangreiche Bautätigkeit. Menschen
brauchen Wohnungen, Fabriken für Arbeitsplätze und auch
Verkehrswege, egal ob Straße,Schiene, Luft oder Wasser, wir sind
auf gut ausgebaute und effektive Transportwege, sogenannte
Infrastruktur angewiesen.Es ist in diesem Zusammenhang auch auf
den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien wie etwa Off-Shore –
Windkraft hinzuweisen. Weniger Bautätigkeit ist also kaum
realisierbar!

GEBÄUDEDÄMMUNG UND HEIZUNG: In den letzten 20 Jahren,
seit der Einführung des EEG, wurden div. und umfangreiche
Maßnahmen zur Reduzierung der Heizenergie von Gebäuden
durchgeführt. Dazu gab es eine ganze Reihe von staatlichen
Fördermaßnahmen unterschiedlichster Zielrichtung. Es gab und gibt
Förderungen, alte Heizungen zu modernisieren und mit
Solarkollektoren Sonnenenergie für Brauchwasser und
Wärmeerzeugung zu nutzen. Programme, die die Isolierung von
Fassaden,Dächer und Fenster fördern. Es wurden umfangreiche
Bauvorschriften für den Neubau von Gebäuden erlassen, um eine
möglichst gute Energieeffizienz zu erreichen. Natürlich gibt es hier
auch noch Altbestand, der aber nach und nach auch saniert
wird.Fakt also ist: Auch in diesem Bereich ist nur noch relativ wenig
Einsparungspotenzial vorhanden mit weiter abnehmende Tendenz!

FLUGVERKEHR: Auch in diesem Bereich gilt in ähnlicher Weise
das was auch für andere Verkehrsbereiche zutrifft. Flugzeuge
wurden in den vergangenen drei Dekaden deutlich sparsamer im
Kerosinverbrauch und damit auch bei den CO2
Immissionen.Gleichzeitig nahm vor allem der Urlaubs-Reiseverkehr mit dem Flugzeug stark zu. Viele Flugmeilen aber dienen dem
Frachttransport und gewerblichen Belangen. Fakt Ist: Was die
klassischen Urlaubsreisen mit dem Flugzeug anbelangt, so gäbe da
sicher Potenzial zur Reduzierung. Das persönliche Verhalten jedes
Einzelnen spielt hier eine entscheidende Rolle. Ob die Urlaubsreise
unbedingt um die halbe Welt gehen muss, ist eine persönliche
Entscheidung. So lange aber Politiker nahezu aller Parteien hier
kein gutes Vorbild geben, ist es dem Normalbürger nicht zu
vermitteln auf seine Urlaubsreise aus Gründen des Klimaschutzes
zu verzichten. Besonders verlogen verhalten sich in diesem
Zusammenhang aber Politiker der Grünen, die zwar ständig über
den CO2 Ausstoß klagen, aber dann selbst bei jeder Gelegenheit
um die Welt fliegen, wie die Beispiele Robert Harbeck, Claudia
Roth, Chem Özdemir, Anton Hofreiter und Katharina Schulze
zeigen. https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-
vom-21-03-2019/gruene-vielflieger.html#


Alle genannten Argumente und Fakten ergeben also ein Gesamtbild das
deutlich zeigt: Das Einsparungspotenzial von CO2 in Deutschland ist
nur noch relativ klein und nur mit erheblichen technischen, finanziellen
Mitteln und mit Zeitaufwand in der Zukunft umzusetzen.
Es muss hierbei auch immer die Logik des Handelns und die
Verhältnismäßigkeit im Auge behalten werden. Deutschland ist im
globalen Vergleich lediglich für ca. 2.2% der menschengemachten CO2
Immissionen verantwortlich. Und hier setzt auch die maßgebliche Kritik
des Autors an dieser gesamten CO2 Vermeidungs-Bewegung an. Egal
ob Politiker, Lobbyisten, NGO`s, Demonstranten oder wer auch immer
sich da zugehörig fühlt.
Dem deutschen Bürger hier noch mehr Auflagen und Abgaben, z.B. mit
einer nationalen Klimasteuer aufzuerlegen ist völlig unverhältnismässig
und unlogisch, so lange große Schwellen u.- Entwicklungsländer ihre
CO2 Immissionen gemäß dem Pariser Klimaschutz-Abkommen noch bis
2030 unbegrenzt erhöhen dürfen und das auch machen. Allein in China
und Indien sind derzeit Ca. 600 neue Kohlekraftwerke im Bau. Auch die
USA, die dieses Abkommen aus genau diesem Grund gekündigt haben,
werden ihren Ausstoß nicht verringern, obwohl er schon heute
gemessen pro Kopf, doppelt so hoch ist wie in Deutschland. Die
globalen Immissionen allein durch die Reduzierung in Deutschland
signifikant verringern zu wollen, ist in etwa so effektiv als würde man
versuchen einen Hausbrand mit einer Apotheker-Pipette zu löschen.. Selbst wenn wir in Deutschland unseren Ausstoß innerhalb eines Jahres
auf null bringen würden, so hätte das global gesehen keine
Auswirkungen, weil andere Staaten um so mehr ausstoßen. Gerade bei
der Industrie-Produktion wird das mehr als deutlich.
Ein konkretes Beispiel: Vor einigen Wochen gab es in unserer
Lokalpresse die Nachricht, ein großer Chemie-Konzern aus Burghausen
würde erwägen seine Silicium-Produktion in die USA auszulagern, weil
die Stromkosten, ein signifikanter Faktor bei den Produktionskosten, in
Deutschland zu hoch wären. Auch wenn dieser Artikel danach relativiert
wurde, so zeigt er doch, dass die Energie-Intensiven Unternehmen ihre
Produktion im Falle weiter steigender Energiepreise in Staaten
verlagern werden, die eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz aufweisen
als Deutschland. Der Autor fragt alle beteiligten dieser CO2
Vermeidungs-Bewegung: Was ist eigentlich damit gewonnen, wenn eine
Produktion von einem effektiven Staat wie Deutschland in ein weit
weniger effektives Land verlagert wird? Der Logik nach wird also
dadurch global mehr CO2 verursacht….Wo ist da der Klimaschutz?
Dieses Beispiel macht deutlich wie Komplex die Zusammenhänge und
Einflussfaktoren in Bereich Energiewirtschaft, Umwelt und Klimaschutz
wirklich sind. Fakt Ist: Einfache Forderungen und nicht zur Ende
gedacht Lösungsansätze bringen oftmals mehr Schaden als Nutzen.

Eine Erkenntnis, die uns nun wieder zurück bringt zum Ausgangspunkt
unseres kleinen Exkurses über CO2 Vermeidung und Energiewirtschaft.
Nämlich zur Veranstaltung der „fridays for future“ von vergangenen
Freitag in Mühldorf. Alles in allem eine im Sinne des Klimaschutzes
völlig sinnlose Veranstaltung wie die Fakten zeigen, weil keine der oben
aufgeworfenen Fragen auch nur angerissen wurde. Politisch allerdings,
für die Parteien die hier junge Menschen instrumentalisieren durchaus
ergiebig, wie die letzten Wahlen zum EU-Parlament in Deutschland
gezeigt haben. Daraus erwächst eine Gefahr die nicht zu unterschätzen
ist. Es wird hier von Politikern der Grünen, der Linken inkl. der SPD,
NGO´S und Lobbyisten rein emotional, faktenfrei und ideologisch
Argumentiert. Es wird den jungen Menschen Angst um ihre Zukunft
eingebläut, ohne die Probleme dahinter auch nur im Ansatz überhaupt
thematisieren zu wollen. Das geht so weit, dass hier ein
unverantwortlicher Generationenkonflikt konstruiert wird, der mit Fakten
überhaupt nicht ansatzweise begründbar ist.
Ein solches Manipulieren, in manchen Fällen sogar Indoktrinieren
unserer Jugend, das vor allem von undemokratischen Regimen in aller Welt geläufig ist, für Machtpolitik von Ideologen egal welcher Couleur zu
missbrauchen ist verabscheuenswürdig und nicht zu rechtfertigen!
Daher wird es Zeit diesen oben genannten manipulativen Ideologen
konsequent entgegen zu treten. Für das Wohl unserer Kinder und
unseres Landes muss es einen ideologiefreien und faktenbasierten
Umgang mit dem Thema CO2 Vermeidung zu geben. Es gilt mit den
bekannten, unter anderem auch in diesem Schreiben aufgelistet Fakten,
die rein machtpolitischen Motive dieser Leute aufzudecken und zu
verhindern.
Nie war der Wahlspruch der AfD, „MUT ZUR WAHRHEIT“ wichtiger als
bei diesem Thema.


In diesem Sinne, bitte diese Erklärung weiter verbreiten!


VG, Oliver Multusch 1.Vorstand AfD KV-Mühldorf im Namen der
Vorstandes

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