Offener Brief an den Kreisjugendring Mühldorf.

Kreisjugendring Mühldorf am Inn                                                   22.05.2019

Braunauer Straße 4

84478 Waldkraiburg

KREISJUGENDRING UND DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion)

Der AfD Kreisverband Mühldorf beobachtet nun schon seit einiger Zeit mit zunehmender Sorge die engen Verbindungen zwischen dem Kreisjugendring Mühldorf z.B. über den Verein „Mühldorf ist bunt, landesweites Netzwerk für Demokratie und Toleranz e.V.“ und der DITIB-Jugend, die als Mitgliedsverband des KJR geführt wird. So ist u.A. Frau Kristin Hüwel Geschäftsführerin des KJR auch Vorsitzendes des Vereins „Mühldorf ist bunt, landesweites Netzwerk für Demokratie und Toleranz e.V.“  

Es werden neben der Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten der Jugendarbeit auch gemeinsame Veranstaltungen organisiert. So auch eine Aufruf zum gemeinsamen Fastenbrechen am Freitag den 24.05.2019. Auf den Hompage des KJR heißt es dazu, Zitat:

„Gemäß dem Motto, Begegnungen führen zum Abbau von Ängsten und lassen aus Fremden Bekannte und Freunde werden, veranstalten die DITIB Jugend Region Waldkraiburg und Mühldorf ist bunt –landkreisweites Netzwerk für Demokratie und Toleranz e.V. ein Dialog-Fastenbrechen. An diesem Abend möchten wir das Gespräch unter den Teilnehmern anstoßen und bei Sonnenuntergang durch ein gemeinsames Essen das Fastenbrechen der Muslime zelebrieren. Hierzu laden wir Sie recht herzlich ein:“

Die Sorge begründet  u.A. die Tatsache, dass die DITIB eine Organisation ist die der bayerische Verfassungsschutz als derzeit als Prüffall zur Beobachtung einstuft.

An einer geheim gehaltenen Islamkonferenz mit dem Namen „II. Treffen der europäischen Muslime“ vom 2. bis 4. Januar, Tagungsort war die DITIB-Zentralmoschee in Köln, haben offenbar auch radikale Muslime, die der Muslimbruderschaft nahestehen, teilgenommen. Dies hatte zunächst der Kölner Stadtanzeiger berichtet, dann auch weitere Medien – und der Verband auf Anfrage der Zeitung „Die Welt“ auch nicht dementiert. So nahmen an dieser Islamkonferenz in der Kölner DITIB-Zentralmoschee im Januar 2019 mit Ibrahim el-Zayat und Khaled Hanafy zwei bekannte Persönlichkeiten teil, die Sicherheitsbehörden der Organisation zuordnen. Ebenfalls eingeladen war Hussein Halawa, der Generalsekretär des muslimbruder-nahen European Council for Fatwa and Research (ECFR).Der ECFR-Gründer Yusuf al-Qaradawis ist bekannt dafür in seinen religiösen Rechtsgutachten („Fatwas“) die Todesstrafe für Handlungen wie Abfall vom Glauben, außerehelichen Geschlechtsverkehr und Homosexualität zu rechtfertigen. Zudem befürwortet al-Qaradawi Selbstmordattentate im Kampf gegen Israel sowie das Schlagen von Frauen. Das nordrhein-westfälische Innenministerium erklärte in Bezug auf die Teilnahme, dass „die Türkei die Bewegung der Muslimbrüder unterstützt. Vor diesem Hintergrund bestehen seitens der Ditib, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zur türkischen Religionsbehörde steht, offenbar keine Berührungsängste gegenüber der Muslimbruderschaft“.

In Deutschland wird die Muslimbruderschaft  vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), ebenfalls mit Sitz in Köln, gilt als „wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in Deutschland“, ist im aktuellen Verfassungsschutzbericht nachzulesen. Die IGD-Aktivitäten seien „geeignet, eine ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten zu verstärken und eine Distanz zur Demokratie zu fördern“.

Dazu der bayrische Innenminister Herrmann im Bayernkurier:   „Dass Ditib sich mit solchen Gruppen verbündet, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Verband.“

Die DITIB ist also ohne Übertreibung ein äußerst gefährlicher Verein, der in der Jugendarbeit nach unserer Auffassung absolut nichts zu suchen hat. Ein weiterer Aspekt ist die Organisationsstruktur dieser DITIB. Sie ist ein direkter Ableger der türkischen  Religionsbehörde DYANET in Ankara, welche wiederum viele Imame der DITIB-Moscheen hierzulande stellt und auch bezahlt. Über diese Behörde, die der türkischen Regierung und damit dem türkischen Präsidenten und Autokraten Edogan direkt unterstellt ist, hat dieser direkten Einfluss auch auf DITIB und damit auch auf die DITIB Gemeinden in Deutschland und Bayern. Über die undemokratischen und diktatorischen Zustände in der Türkei unter Erdogan möchten wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen, diese sind ohnehin bekannt.

Die Ermittlungen gegen mehrere DITIB Imame wegen Spitzel-Vorwürfen waren erst im Dezember 2018 eingestellt worden, das aber nur, weil diese Deutschland mit unbekanntem Ziel verlassen hätten und deshalb gegen sie keine Anklage gegen erhoben werden konnte. Wie die Bundesanwaltschaft damals mitteilte, sah sie bei sieben Männern sehr wohl einen hinreichenden Tatverdacht auf Spionage.

Die Leitung des KRJ-Mühldorf  muss sich angesichts dieser gravieren Tatsachen schon fragen lassen, warum sie diese Zusammenarbeit mit DITIB nicht schon längst beendet hat? Es ist geradezu verantwortungslos, unsere Jugend dieser Gefahr einer verfassungsfeindlichen Indoktrination durch radikale Islamisten auszusetzen. Auch durch den über DITIB gegebenen direkten Einfluss eines autokratisches Regimes wie dem von Erdogan, sieht die Führung des KJR offenbar keine Gefahr für die Jugend im Landkreis.

Dieser naiven und blauäugigen Beurteilung von DITIB können wir uns angesichts des bewiesenen Kontaktes zu äußerst radikalen Islamisten und einer ideologischen und auch finanziellen Abhängigkeit von einer autokratischen Regierung absolut nicht anschließen.

Wie sich die Gefahren für unsere Jugend, welche von einer intensiven Zusammenarbeit mit DITIB ausgehen mit den eigentlichen Aufgaben des KJR, nachzulesen u.A.  auf der Webseite des KJR unter „§ 3Aufgaben“, vereinbaren lassen, können wir in keiner Weise nachvollziehen.

So stehen diese doch z.T. in erheblichen Widerspruch zu eben diesen Aufgaben.

So heißt es da z.B :

„a)dazu beizutragen, dass junge Menschen zur Entfaltung und Selbstverwirklichung ihrer Persönlichkeit befähigt werden, wobei die unterschiedlichen Lebenslagen der Geschlechter zu berücksichtigen sind;“

„b) junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft zu befähigen, insbesondere durch Förderung des verantwortlichen und selbstständigen Handelns, des kritischen Denkens sowie des sozialen und solidarischen Verhaltens;“

„f) einem Aufleben militaristischer, nationalistischer, rassistischer und totalitärer Tendenzen entgegenzuwirken;“

Alles gute und erstrebenswerte Ideale, welche zu fördern, sicher die Aufgabe einer solchen Einrichtung wie des KJR ist, die sich aber mit den Zielen von Autokraten und Islamisten, die die freiheitlich demokratische Grundordnung unseres Staates rundheraus ablehnen, nun wirklich nicht in Einklang bringen lassen!

Der AfD-Kreisverband Mühldorf fordert deshalb die Verantwortlichen des KJR, insbesondere  den 1. Vorstand Veronika Schneider, die Geschäftsführung Frau Kristin Hüwel und auch Landrat Georg Huber als oberster Dienst- und Schirmherr des KJR auf, die Zusammenarbeit mit der DITIB und ihren Unterorganisationen unverzüglich und vollständig im nachhaltigen Interesse unserer jungen Menschen zu beenden.

Dazu gehört auch keinerlei Zusammenarbeit oder Werbung für Vereine die mit DITIB oder deren Unterorganisationen kooperieren, wie z.B.  „Mühldorf ist bunt, landesweites Netzwerk für Demokratie und Toleranz e.V.“ 

Werden erwarten das alle Personen die in welcher Funktion auch immer für den KJR Verantwortung tragen, dieser auch gerecht werden, zum Schutz unserer Jugend!

MfG:

Oliver Multusch

1. Vorstand des AfD KV-Mühldorf  im Namen des Vorstands

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